UFO-Forscher fordern Freigabe der „schottischen X-Akten“: Bonnybridge erneut im Mittelpunkt

17.Juni, 2026

Zwei bekannte schottische UFO-Forscher fordern die britische Regierung auf, bislang geheime Akten über UFO-Sichtungen in Schottland zu veröffentlichen. Im Mittelpunkt steht dabei die Ortschaft Bonnybridge nahe Falkirk, die seit Jahrzehnten als einer der bekanntesten UFO-Hotspots Europas gilt.

Ron Halliday und Malcolm Robinson untersuchen derzeit Tausende Berichte über ungewöhnliche Himmelserscheinungen in der Region. Nach ihren Angaben könnten bis zu 8.000 Sichtungsmeldungen aus den vergangenen Jahrzehnten existieren.

Die beiden Forscher arbeiten derzeit an einem neuen Buch, in dem sie zahlreiche Fälle dokumentieren und analysieren möchten. Dafür werten sie alte Videoaufnahmen, Fotografien und Zeugenaussagen aus.

Gleichzeitig appellieren sie an den britischen Premierminister Sir Keir Starmer, bislang zurückgehaltene Regierungsunterlagen freizugeben. Besonders interessieren sie sich für mögliche Akten über Bonnybridge und die dort gemeldeten UFO-Vorfälle.

Der Vergleich mit der berühmten Fernsehserie „Akte X“ liegt für viele Beobachter nahe. Auch dort stand die Suche nach verborgenen Wahrheiten und geheimen Regierungsinformationen im Mittelpunkt. Das bekannte Motto der Serie lautete bekanntlich: „Die Wahrheit ist irgendwo da draußen.“

Ron Halliday, der seit vielen Jahren UFO-Meldungen in Schottland untersucht, bezeichnet Bonnybridge als einen der aktivsten UFO-Hotspots weltweit. Der heute 76-Jährige spricht sogar von einer regelrechten „Epidemie“ von Sichtungen, die dem Ort internationale Bekanntheit eingebracht habe.

Bonnybridge liegt zwischen Glasgow und Edinburgh und wurde bereits in den 1990er Jahren durch zahlreiche Berichte über unbekannte Flugobjekte bekannt. Bewohner und Besucher meldeten immer wieder ungewöhnliche Lichter, seltsame Flugbewegungen und unerklärliche Erscheinungen am Himmel.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich die kleine Gemeinde zu einem beliebten Ziel für UFO-Interessierte aus aller Welt. Die Zahl der gemeldeten Sichtungen stieg zeitweise auf mehrere Hundert pro Jahr.

Kritiker vermuten hinter vielen Beobachtungen Fehlinterpretationen natürlicher Phänomene oder gewöhnlicher Flugobjekte. Dennoch bleiben zahlreiche Berichte ungeklärt.

Halliday und Robinson hoffen, dass die Veröffentlichung weiterer Regierungsakten neue Erkenntnisse liefern könnte. Ihrer Ansicht nach könnten bisher unbekannte Informationen helfen, einige der rätselhaftesten Sichtungen besser zu verstehen.

Ob die britische Regierung tatsächlich weitere Unterlagen freigeben wird, ist derzeit ungewiss. Für die beiden Forscher steht jedoch fest, dass Bonnybridge auch weiterhin eine zentrale Rolle in der britischen UFO-Geschichte spielen wird.

Mit ihrem neuen Buch wollen sie die umfangreichste Sammlung von Sichtungsberichten aus der Region vorlegen und damit einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation des Phänomens leisten.

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