
In den späten Nachtstunden des 10. August 1953 und in den frühen Morgenstunden des 11. August 1953 ereignete sich im sensiblen Berliner Luftkorridor ein bis heute mysteriöser Vorfall, der in den deklassifizierten US-Militärakten unter der Registriernummer DOW-UAP-D159 festgehalten ist. Die historische Tempelhof Air Base diente damals als zentraler Knotenpunkt für den zivilen wie auch den militärischen Luftverkehr der westlichen Alliierten im geteilten Nachkriegsberlin. Eine Passagiermaschine vom Typ Douglas DC-3 der britischen Fluggesellschaft British European Airways befand sich im direkten Anflug auf den Flughafen Berlin-Tempelhof, als die Cockpitbesatzung um etwa 19:36 Uhr UTC ungewöhnliche Leuchterscheinungen im mittleren Flugkorridor bemerkte. Die erfahrenen Piloten meldeten der örtlichen Flugverkehrskontrolle umgehend mehrere intensiv rote Lichtimpulse, die wie abgefeuerte Raketen wirkten und in einer geschätzten Entfernung von nur einer Meile direkt vor dem Flugzeug auftauchten. Nur wenig später bestätigte die Besatzung einer nachfolgenden DC-3 desselben Typs die Beobachtung, beschrieb das Phänomen jedoch als ein unbeweglich in der Luft stehendes, leuchtend rotes Objekt. Der Dienst habende Fluglotse im Radarturm von Tempelhof zeichnete die detaillierten Funksprüche und Angaben der Flugzeuge unverzüglich im offiziellen Logbuch der Kontrollaufsicht auf. Wegen der geopolitischen Spannungen des Kalten Krieges lösten die Meldungen bei den U.S. Air Force Intelligence Services in Deutschland sofort erhöhte Alarmbereitschaft aus. Ein möglicher Verstoß gegen die Viermächte-Luftraumgrenzen oder ein potenzieller militärischer Provokationsversuch durch sowjetische Streitkräfte musste von den Sicherheitsbehörden aufs Gründlichste geprüft werden. Die hinzugezogenen Geheimdienstoffiziere fertigten auf der Grundlage der Tower-Protokolle einen zweiseitigen Air Intelligence Information Report an. Trotz intensiver Nachforschungen und des Abgleichs mit den Flugplänen angrenzender Sektoren konnte keines der beteiligten Militärkommandos eine plausible Erklärung für die Herkunft der Leuchtkörper liefern. Wedere zivile Pyrotechnik noch bekannte militärische Übungen erklärten die von den Piloten präzise geschilderte Position und Dynamik der Erscheinungen im gesperrten Luftraum. Über sieben Jahrzehnte lang verblieben diese Dokumente unter Verschluss in den US-Militärarchiven und wurden in den gängigen Katalogen des Project Blue Book nicht öffentlich geführt. Erst im Rahmen der umfassenden Regierungsinitiative zur Deklassifizierung historischer UAP-Akten gelangte der Vorfall im Oktober 2026 an die Öffentlichkeit. Die Dokumente belegen eindrucksvoll die akribische Erfassung unidentifizierter Phänomene durch das amerikanische Verteidigungsministerium während der Nachkriegszeit. Die Übereinstimmung der Aussagen zweier unabhängiger Besatzungen verleiht dem Vorfall über Berlin-Tempelhof eine hohe Glaubwürdigkeit. Weder die visuelle Sichtung noch die physikalische Ursache der Phänomene konnten von den damaligen Ermittlern abschließend aufgeklärt werden. Das Ereignis gilt heute als eines der am besten dokumentierten historischen UAP-Vorkommnisse über deutschem Territorium. Die Veröffentlichung löste unter Historikern und Fachjournalisten ein erneutes Interesse an den Flugprotokollen der Nachkriegsjahre aus. Der Bericht stellt ein faszinierendes Zeitzeugnis für das Zusammentreffen von ziviler Luftfahrt, militärischer Überwachung und unerklärten Luftphänomenen dar. Die Rekonstruktion der Ereignisse beruht heute vollständig auf den geretteten Orginalprotokollen der US-Luftfahrtbehörden. Die sachliche Darstellung der Piloten schließt optische Täuschungen durch typische Wetterphänomene weitgehend aus. Auch moderne Analysen der Flugrouten bestätigen die ungewöhnliche Flugbahn der beobachteten Objekte im Berliner Luftkorridor. Das Verhalten der Lichter entsprach keiner damals bekannten Flugzeugbeleuchtung oder Signalmunition der Alliierten. Die Flugkontrolle von Tempelhof stufte den Vorfall deshalb bis zum Abschluss der Ermittlungen als ungelöstes Luftfahrtrisiko ein. Bis heute existieren keine sowjetischen Akten, die auf ein gezieltes Täuschungsmanöver in jener Nacht hindeuten. Die Veröffentlichung des Dossiers D159 schließt eine Jahrzehnte alte Lücke in den historischen Annalen der Berliner Luftfahrtgeschichte. Wissenschaftler nutzen die freigegebenen Daten nun für Vergleiche mit ähnlichen Vorfällen der 1950er-Jahre in Europa. Der Vorfall verdeutlicht die Notwendigkeit einer systematischen Archivierung historischer Sichtungsberichte durch internationale Behörden. Dass die Berichte zweier Verkehrsmaschinen der British European Airways so detailliert erhalten blieben, ist ein seltener Glücksfall für die UFO-Forschung. Der Bericht über die Vorkommnisse vom August 1953 bleibt somit eines der bemerkenswertesten Dokumente der europäischen UAP-Geschichte.
Die Bezeichnung DOW-UAP-D159 ist die offizielle Registriernummer (Record ID) der deklassifizierten historischen UAP-Akte aus dem Freigabepaket Tranche #07 (Release 07 / PURSUE) vom 23. Oktober 2026.
Metadaten der Akte
- Dokumententyp: Air Intelligence Information Report (AIIR) der U.S. Air Force / Department of War
- Kennung:
DOW-UAP-D159 - Umfang: 2 Seiten (originale Logbuch-Auszüge & Meldebögen)
- Datum des Vorfalls: 10. / 11. August 1953
- Veröffentlichungsdatum: 23. Oktober 2026
- Ort: Mittlerer Flugkorridor (Center Corridor) Richtung Flughafen Berlin-Tempelhof (Tempelhof Air Base)
Inhalt der Akte
Das Dokument fasst Auszüge aus den Flugkontroll-Logbüchern der Tempelhof Air Traffic Control zusammen:
- Flugkorridor-Vorfall: Mehrere Zivilflugzeuge im Anflug auf Tempelhof (darunter eine DC-3 der British European Airways) meldeten im mittleren Berliner Luftkorridor ungewöhnliche, rot leuchtende Phänomene.
- Beobachtungsdetails: Die Besatzungen beschrieben intensiv rote Leuchterscheinungen („red colored lights / rockets“) auf ihrer Flugroute.
- Militärische Auswertung: Der Bericht ordnet das Ereignis als ungelöstes Luftphänomen im sensiblen Luftraum über dem geteilten Deutschland zur Zeit des Kalten Krieges ein.
Die Akte DOW-UAP-D159 (Air Intelligence Information Report) des U.S. Air Force Intelligence Services dokumentiert einen Vorfall im mittleren zivil-militärischen Luftkorridor Richtung Flughafen Berlin-Tempelhof (Tempelhof Air Base).
1. Erste Beobachtung: BEA-Flug (10. August 1953, ~19:36 UTC)
- Maschine & Registrierung: Eine Douglas DC-3 (Kennung
G-ALXK) der britischen Fluggesellschaft British European Airways (BEA). - Position & Vorfall: Die Maschine befand sich im mittleren Flugkorridor (Center Corridor) im Sende- und Kontrollbereich der Flugleitung Tempelhof.
- Details im Protokoll: Die Cockpitbesatzung meldete über Funk die Sichtung von intensiv roten Leuchterscheinungen. Die Piloten beschrieben das Phänomen wörtlich als „red colored rockets“ (rote Raketenerscheinungen), die schätzungsweise etwa eine Meile direkt vor der Nase des Flugzeugs auftauchten.
2. Zweite Beobachtung: Folgeflug (Nacht vom 10. auf den 11. August 1953, ~22:45 UTC)
- Maschine: Eine weitere Passagiermaschine vom Typ Douglas DC-3 der BEA auf derselben Route.
- Details im Protokoll: Die zweite Besatzung meldete der Flugkontrolle ebenfalls ein optisches Signal im Luftraum. Anders als die erste Crew beschrieben sie jedoch keine dynamischen Raketenimpulse, sondern ein stationäres, leuchtend rotes Licht, das in der Luft verharrte.
- Ergänzender Pilotenbericht: Ein in der Akte erwähnter Pilot (Pilot Lesser) gab bei der Befragung an, dass er in der aktuellen Nacht keine weiteren Aktivitäten sah, jedoch bereits wenige Nächte zuvor (am 7. August 1953) im selben Sektor Beobachtungen gemacht hatte, die wie Erdboden-Luft-Feuer (ground-to-air firing) wirkten und beim Annähern seines Flugzeugs abrupt stoppten.
3. Kontrollmessungen & Abgleich
- Tower Tempelhof & Funkverkehr: Der Kontrollturm der Tempelhof Air Traffic Control protokollierte die Funksprüche beider Maschinen im offiziellen Dienstlogbuch.
- Radar & Folgemaschinen: Nachfolgende zivile Maschinen (darunter Flugzeuge der Pan American World Airways) sowie nachgelagerte Flugkontrollstellen (z. B. Bad Eilsen ATC) wurden aufgefordert, den betreffenden Abschnitt des Korridors gezielt zu beobachten.
- Ergebnis der Überprüfung: Weder spätere Maschinen noch die Bodenstationen konnten die Lichtzeichen zu einem späteren Zeitpunkt erneut bestätigen. Da keine Radarmarkierung die optischen Sichtungen eindeutig begleitete und keine militärischen Übungen der Alliierten angemeldet waren, schloss der Air Intelligence Information Report die Untersuchung ab, ohne dass eine definitive physische Ursache zugeordnet werden konnte.
Übersichtliche Zusammenfassung der Fakten und Kennzahlen zum Fall DOW-UAP-D159 in Tabellenform:
| Merkmal | Details / Informationen |
| Dokumenten-ID | DOW-UAP-D159 (Air Intelligence Information Report) |
| Datum des Vorfalls | 10. / 11. August 1953 |
| Ort & Luftraum | Mittlerer Flugkorridor (Center Corridor) Richtung Flughafen Berlin-Tempelhof (Tempelhof Air Base) |
| Beteiligte Akteure | Besatzungen zweier Douglas DC-3 der British European Airways (BEA), Flugkontrolle Tempelhof, US Air Force Intelligence |
| 1. Beobachtung (~19:36 UTC) | BEA DC-3 (Kennung G-ALXK): Intensiv rote Leuchterscheinungen („red colored rockets“ / Raketenimpulse), ca. 1 Meile vor der Maschine |
| 2. Beobachtung (~22:45 UTC) | Nachfolgende BEA DC-3: Stationäres, leuchtend rotes Licht, das in der Luft verharrte |
| Zusätzliche Pilotenmeldung | Pilot Lesser meldete ähnliche Erdboden-Luft-Signale (ground-to-air firing) bereits am 7. August 1953 im selben Sektor |
| Kontrollmessungen & Radar | Protokollierung im Dienstlogbuch; Abgleich durch Turm Tempelhof, Pan Am & Bad Eilsen ATC – keine weitere Bestätigung/Radarsichtung |
| Veröffentlichungsstatus | Freigabe am 23. Oktober 2026 im Rahmen der Freigabetranche Tranche #07 (PURSUE / DoD) |
| Einstufung | Ungelöstes Luftphänomen / Historischer UAP-Fall im Kalten Krieg |
Abschließendes Fazit
Der Fall DOW-UAP-D159 stellt ein außergewöhnliches Dokument in den historischen Annalen der europäischen Luftfahrt und UAP-Forschung dar.
Die detaillierten Berichte zweier unabhängiger Besatzungen der British European Airways im August 1953 gewinnen insbesondere durch die offizielle Protokollierung durch die U.S. Air Force Flugkontrolle auf der Tempelhof Air Base eine hohe Glaubwürdigkeit. Dass die Vorfälle im hochsensiblen Berliner Luftkorridor während des Kalten Krieges stattfanden, verlieh ihnen damals direkte sicherheitspolitische Relevanz, konnte jedoch trotz militärischer Untersuchungen nicht aufgeklärt werden.
Die späte Freigabe dieser Akten im Rahmen der Regierungsinitiatiativen (Tranche #07) unterstreicht den Wert systematischer Deklassifizierung. Sie bietet Historikern und Wissenschaftlern ein sachliches, frei von Spekulationen dokumentiertes Zeitzeugnis dafür, dass unidentifizierte Luftphänomene bereits in den 1950er-Jahren von professionellem Flugpersonal beobachtet und von den Streitkräften akribisch erfasst wurden.